IPIC Consulting

Fallbeispiele aus
der Beratungspraxis.

Projekt auf einen Blick

Ein Produktionsunternehmen in Österreich wollte Klarheit über die tatsächliche Leistung seiner Montagelinien gewinnen. Mithilfe von REFA Austria by REFA Suisse wurde durch Zeitaufnahmen und den gezielten Vergleich von Soll- und Ist-Zeiten eine neue Leistungstransparenz geschaffen – als Basis für faire Leistungsbewertung und gezielte Optimierung.

Fachliche Umsetzung:

- Durchführung systematischer Zeitaufnahmen nach REFA-Standard
- Erstellung von Soll-Zeitwerten für Montageprozesse
- Abgleich der Ist-Zeiten im realen Fertigungsalltag
- Erarbeitung praxisgerechter Taktzeiten und Zielvorgaben
- Visualisierung der Leistungsergebnisse für Führungskräfte und Mitarbeitende
- Ableitung von Maßnahmen zur Prozessverbesserung
- Schulung der Teamleiter zur Interpretation und Anwendung der Daten

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Ausgangssituation 

In der Serienmontage fehlten verlässliche Kennzahlen zur Einschätzung der Tagesleistung. Die Führungskräfte stützten sich auf Erfahrungswerte, was häufig zu Unsicherheit und Diskussionen über Zielvorgaben führte.

Mitarbeitende fühlten sich teils ungerecht bewertet, während Potenziale zur Optimierung ungenutzt blieben.

Zielsetzung & Vorgehensweise

Zielsetzung:
Aufbau einer belastbaren und transparenten Leistungsbewertung auf Basis objektiver Zeitdaten.

Vorgehensweise:

  • Aufnahme von Ist-Zeiten in repräsentativen Montageschritten
  • Ableitung von Soll-Zeiten auf Basis definierter Normalleistungen
  • Vergleich von Soll/Ist in konkreten Abläufen zur Ermittlung von Abweichungen
  • Visualisierung von Leistungskennzahlen im Team
  • Gemeinsame Auswertung mit Mitarbeitenden und Führungskräften
  • Identifikation und Umsetzung von Verbesserungsmaßnahmen

Erkenntnisse & Ergebnisse

Die Analyse zeigte, dass viele Diskussionen über Leistung auf fehlender Transparenz beruhten. Durch die objektive Datengrundlage wurden erstmals konkrete Abweichungen sichtbar – etwa durch Wartezeiten, unklare Abläufe oder mangelnde Arbeitsplatzergonomie.

Die Kombination aus neutral ermittelten Soll-Zeiten und praxisnahen Ist-Daten schuf eine gemeinsame Grundlage für sachliche Gespräche, faire Zielvereinbarungen und kontinuierliche Verbesserung. Führungskräfte erhielten ein präzises Steuerungsinstrument – Mitarbeitende fühlten sich besser eingebunden und motiviert.

Erzielte Effizienzgewinne

  • Klare Leistungstransparenz für alle Beteiligten
  • Verlässliche Kennzahlen zur Steuerung von Teams und Prozessen
  • Faire und nachvollziehbare Zielvorgaben in der Montage
  • Identifikation konkreter Optimierungspotenziale durch Datenanalyse
  • Reduzierung von Warte- und Suchzeiten durch Prozessanpassungen
  • Stärkung der Mitarbeitermotivation durch sachliche Kommunikation
  • Schnellere Reaktion auf Abweichungen und Störungen im Ablauf

Empfehlungen von REFA Austria by REFA: Suisse

Für eine verlässliche Leistungsbewertung empfiehlt REFA Austria by REFA Suisse, systematisch erhobene Zeitdaten als Grundlage zu nutzen. Der Vergleich von Soll- und Ist-Werten macht Leistungsreserven ebenso sichtbar wie strukturelle Probleme.

Wichtig ist, die Daten transparent zu kommunizieren und als Ausgangspunkt für lösungsorientierte Zusammenarbeit zu nutzen – nicht zur Kontrolle, sondern zur Weiterentwicklung. Führungskräfte sollten im Umgang mit den Daten geschult werden, um Potenziale sinnvoll zu erkennen und zu nutzen.

Fazit

Mit objektiven Zeitdaten und systematischem Soll-/Ist-Vergleich wurde eine neue Leistungstransparenz geschaffen – der erste Schritt zu messbarer Verbesserung in der Produktion.

Ihre Ansprechpartnerin

Bettina Dirks
Bettina Dirks
Koordination Consulting
Telefon: +43 (0) 1 34 88 686-10
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