Projekt auf einen Blick
Ein mittelständisches Maschinenbauunternehmen aus Österreich stand unter dem Druck, die Durchlaufzeiten in der Fertigung zu senken. Mit Unterstützung von REFA Austria by REFA Suisse konnte durch gezielte Prozessanalyse und organisatorische Maßnahmen eine nachhaltige Reduktion um 18 % erreicht werden.
Fachliche Umsetzung:
- Erhebung von Arbeitsdaten gemäß REFA-Methodik
- Durchführung einer detaillierten Prozessanalyse in der mechanischen Fertigung
- Identifikation nicht-wertschöpfender Tätigkeiten
- Entwicklung und Einführung optimierter Abläufe
- Schulung von Führungskräften im Shopfloor Management
- Begleitung bei der Umsetzung im Tagesgeschäft
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Ausgangssituation
Das Unternehmen produzierte hochpräzise Komponenten im Sondermaschinenbau. Trotz moderner Maschinen kam es regelmäßig zu Verzögerungen in der Fertigung. Mitarbeiter meldeten unklare Abläufe, lange Rüstzeiten und fehlende Zuständigkeiten.
Die Durchlaufzeit war zu lang, um im Wettbewerb konkurrenzfähig zu bleiben.
Zielsetzung & Vorgehensweise
Zielsetzung:
Reduktion der Durchlaufzeiten in der Fertigung bei gleichbleibender Qualität und Auslastung.
Vorgehensweise:
- Analyse des Ist-Zustands mit REFA-Erhebungen und Multimomentaufnahmen
- Identifikation von Engpässen und organisatorischen Schwachstellen
- Entwicklung eines SOLL-Prozesses mit klarer Zuständigkeit und standardisierten Abläufen
- Umsetzung von Maßnahmen zur Rüstzeitoptimierung und besseren Ablaufkoordination
- Monitoring und Feinjustierung im laufenden Betrieb
Erkenntnisse & Ergebnisse
Im Zuge der Analyse stellte sich heraus, dass intransparente Abläufe zu häufigen Wartezeiten und unnötigen Rückfragen führten. Viele Tätigkeiten waren nicht standardisiert und hingen stark von einzelnen Personen ab, was zu Schwankungen in der Prozessqualität führte. Durch eine gezielte Umverteilung von Aufgaben konnten organisatorische Engpässe entschärft werden.
Die Fertigungslogistik wurde so angepasst, dass kürzere Wege und eine optimierte Materialbereitstellung möglich wurden. Besonders positiv wirkte sich aus, dass die Mitarbeitenden aktiv in den Verbesserungsprozess eingebunden wurden – ihr Praxiswissen trug maßgeblich zur Akzeptanz und Umsetzbarkeit der Maßnahmen bei.
Erzielte Effizienzgewinne
- 18 % kürzere Durchlaufzeit in der Fertigung
- Verbesserte Termintreue in der Auftragsabwicklung
- Höhere Transparenz der Abläufe für Führungskräfte und Mitarbeitende
- Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit durch klar definierte Prozesse
Empfehlungen von REFA Austria by REFA: Suisse
Für eine nachhaltige Verbesserung empfiehlt REFA Austria by REFA Suisse, Arbeitsdaten regelmäßig zu erfassen und systematisch als Entscheidungsgrundlage zu nutzen. Prozesse sollten ganzheitlich analysiert werden – technische und organisatorische Aspekte sind gemeinsam zu betrachten.
Zudem ist es entscheidend, Mitarbeitende frühzeitig einzubeziehen, um praxistaugliche und tragfähige Lösungen zu entwickeln. Führungskräfte sollten im Umgang mit Kennzahlen und standardisierten Abläufen gezielt geschult werden, um Veränderungen wirksam im Tagesgeschäft zu verankern.
Fazit
Mit klarer Analyse, strukturiertem Vorgehen und konsequenter Umsetzung konnte die Durchlaufzeit signifikant reduziert werden – ein Wettbewerbsvorteil für den Maschinenbau „Made in Austria“.



